Willkommen! Nächstes Juso-Treffen zu "Parlamentarierinnen der Weimarer Republik" am 06.12. um 19:30 Uhr in der RGS

 

27.11.2018 in Topartikel Regional

Die Jusos in Halle werden jünger und radikaler!

 

Bei ihrer Mitgliederversammlung hat die größte Arbeitsgemeinschaft der SPD Halle einen neuen Vorstand gewählt. Als Doppelspitze wurden Julia Syndram (19) und Niklas Gerlach (18) mit starken Ergebnissen gewählt. Die Studentin, gebürtig aus Dresden, und der Schüler, gebürtig aus Halle, werden die notwendige Erneuerung der SPD noch stärker vorantreiben und mit mehr Härte die Mandatsträger*innen der Partei an ihre Verantwortung für soziale Politik erinnern.

Julia Syndram und Niklas Gerlach bringen nicht nur eine jüngere Perspektive (sie sind im Schnitt zehn Jahre jünger als die ehemaligen Vorsitzenden), sondern auch starke Themen mit in den Juso-Vorstand. „Ich möchte, dass man über Psychotherapie sprechen kann, wie über einen Zahnarztbesuch. Wir müssen für das Thema sensibilisieren und für Betroffene mehr Therapiemöglichkeiten schaffen. Restriktive Gesetzte gegen psychisch Erkrankte, wie sie in Bayern stattfinden, haben in Sachsen-Anhalt nichts verloren,“ so Julia Syndram. Neben dem Kampf gegen Rechts, der für beide Vorsitzenden im Fokus steht, möchte sich Niklas Gerlach für Feminismus einsetzen: „Für männlich sozialisierte Personen ist die kritische Selbstreflexion, mit starken Augenmerk auf das eigene Redeverhalten, wichtig. Feminismus war für mich schon immer ein bedeutendes Thema, nicht “nur“ in dem Maße, dass ich Sexismus nicht hinnehmbar fand, die Frauenqoute cool und die Selbstbestimmung von Frauen* für mich an oberster Stelle stand. Feminismus soll auch im 101. Jubiläum zum Frauenwahlrecht nicht an Aufmerksamkeit einbüßen.“

Die Koalitionen im Land und Bund an der Seite der CDU/CSU sorgt für Kompromisse, die vor Ort in Halle niemandem erklärt werden können. Viel zu oft wird reibungsloses Koalieren vor Konfrontation und klarem Profil gestellt und die SPD findet in allen wichtigen Debatten nicht statt. Einen Ausweg aus dieser schlechten Situation bietet in Halle der gemeinsame Oberbürgermeisterkandidat Hendrik Lange und der Zusammenschluss von Linken, Grünen und SPD. Als linke Parteien können wir nächstes Jahr eine Mehrheit für ein soziales Halle gewinnen, der gemeinsame Wahlkampf stellt daher einen Schwerpunkt im kommenden Jahr dar.

Weiterhin wurden in den sechsköpfigen Vorstand Anne Fiebig (Angestellte), Simon Rogge (Auszubildender), Tabea Härdrich (Studentin) und Janis Henke (Student) gewählt.

25.11.2018 in Kommunalpolitik von SPD-Stadtverband Halle (Saale)

Trotz turbulentem Start: SPD Halle beschließt Programm und Listen zur Kommunalwahl 2019

 

„Wir leben Halle“ – unter diesem Motto hat die SPD Halle am 24. November 2018 in ihrer Mitgliedervollversammlung das Wahlprogramm sowie die Aufstellung der Kandidatinnen und Kandidaten zur Kommunalwahl 2019 beschlossen.

Dazu die beiden stellvertretenden Vorsitzenden des halleschen SPD-Stadtverbandes, Roula Danilouli-Wunderlich und Oliver Hartung: „Nach umfangreichen und konstruktiven Diskussionen ist es der SPD Halle gelungen, sowohl ihr Kommunalwahlprogramm zu beschließen als auch 48 kompetente und hochmotivierte Kandidatinnen und Kandidaten für die Kommunalwahl im kommenden Jahr aufzustellen. Wir streben schrittweise die Beitragsfreiheit für Kita und Hort sowie den Ausbau der Schulsozialarbeit an; wir streben die Erstellung eines Mietspiegels und bezahlbare Mieten in Halle an, sodass niemand von der Adresse auf das Einkommen schließen kann; wir werden die Stadtbibliothek weiter unterstützen; und wir setzen uns für die 24-Stunden-Erreichbarkeit des Ordnungsamtes ein. All dies sind aber nur einzelne Schlaglichter unseres Programms. Die SPD Halle wird die kommenden Monate bis zum 26. Mai 2019 nutzen, um die Hallenserinnen und Hallenser auch von ihren übrigen Ideen zu überzeugen.“

Begleitet wurde die Mitgliedervollversammlung vom überraschenden Rücktritt des Vorsitzenden des halleschen Stadtverbandes, Marcel Dörrer, aus Kritik an der Wahl Stephan Harbarths zum Richter am Bundesverfassungsgericht.

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