Zur aktuellen Diskussion um den „LEO e. V.“

Veröffentlicht am 04.02.2014 in Landespolitik

Die Mitgliedschaft der beiden CDU-Politiker Dr. Christoph Bergner und André Schröder im Verein „LEO – Gesellschaft für Lebensorientierungen e. V.“ hat in den vergangenen Tagen viel Kritik in Sachsen-Anhalt und darüber hinaus hervorgerufen. Hierzu erklären der SPD-Stadtvorsitzende Halle (Saale), Christian Weinert, und der SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Karamba Diaby:

„Die Distanzierung von einigen Seminarinhalten des Vereins von Herrn Dr. Bergner und Herrn Schröder ist das Mindeste, was man von ihnen erwarten konnte. Leider geschah dies erst aufgrund des öffentlichen Drucks. Ob Bergner und Schröder nun weiterhin im Kuratorium des Vereins mitwirken wollen, liegt in ihrer eigenen Verantwortung. Es ist und bleibt befremdlich, dass ein solcher Verein die Unterstützung zweier namhafter CDU-Politiker im Land erfährt bzw. erfahren hat“, so Christian Weinert.

Karamba Diaby ergänzte: „Homosexualität ist keine Krankheit, die therapiert werden muss! Gleichgeschlechtliche Beziehungen gehören zu einer offenen und toleranten Gesellschaft, wie ich sie mir vorstelle. In gleichgeschlechtlichen Partnerschaften werden Werte gelebt, die grundlegend für unsere Gesellschaft sind. Das Beispiel zeigt, dass wir es immer wieder mit unhaltbaren Vorurteilen zu tun haben. Eine Aufgabe von Politik ist es, hier Aufklärungs- und Bildungsarbeit entgegenzusetzen.“

 

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