18.03.2013 in Verkehr von SPD-Stadtverband Halle (Saale)

Jusos fordern günstigere Schülermonatskarten

 

Preisgestaltung der HAVAG geht vor allem zu Lasten der Jüngsten in unserer Stadt

Die Jusos Halle fordern die HAVAG auf, die geplante Erhöhung der Ticketpreise sozialverträglicher zu gestalten. Die Erhöhungen mögen insgesamt zwar wirtschaftlich notwendig sein, scheinen jedoch in sich unausgewogen. So fallen laut Berichterstattung der Mitteldeutschen Zeitung die stärksten Preissteigerungen bei den Schülermonatskarten an, die künftig 3,80 Euro mehr kosten sollen. Die Preise für Senioren-Abonnements hingegen werden nicht erhöht. „Für junge Menschen gibt es in Halle somit eine weitere hohe Hürde auf dem Weg zum Schulabschluss. Förderung sieht anders aus“, urteilt Karolin Heyne, Vorstandsmitglied der Jusos Halle.

 

09.05.2010 in Verkehr von SPD-Stadtverband Halle (Saale)

Jusos Halle fordern Kilometergeld statt KFZ-Steuer

 

Die Jusos Halle (Saale) haben auf ihrer letzten Sitzung einen Antrag der Projektgruppe Verkehr zur Ersetzung der KFZ-Steuer durch ein Kilometergeld beschlossen. Der Beschluss, der zur kommenden Landesdelegiertenkonferenz der Jusos Sachsen-Anhalt eingebracht wird, sieht vor, die Höhe der dabei pro Kilometer anfallenden Gebühr nach dem CO2-Ausstoß und Verbrauch der Fahrzeuge zu staffeln. Der ÖPNV soll von diesem Modell ausdrücklich ausgenommen werden. Die mittlere jährliche Gebühr soll in etwa der derzeitigen mittleren KFZ-Steuer entsprechen. Ein festgelegter Teil der Einnahmen soll über die Länder und den Bund zweckgebunden zur Subventionierung des ÖPNV und der Schieneninfrastruktur verwendet werden. Begründet wird das Konzept damit, dass das Kilometergeld gerechter als die derzeitige KFZ-Steuer sei. „Wer Straßen und Umwelt stärker belastet zahlt auch deutlich mehr“, so Justus Kormann, Koordinator der Juso-Projektgruppe Verkehr. Da das Modell sowohl schadstoff- als auch verbrauchsorientiert ist, würde es auch eine Lenkungswirkung, die die Menschen sowohl zum Kauf sparsamerer und umweltfreundlicherer Autos als auch zur Reduzierung ihrer gefahrenen Kilometer bewegen soll. Dadurch könnte einerseits die Umwelt geschont und andererseits auch das Verkehrsaufkommen gesenkt werden. Der ÖPNV und der nicht-motorisierte Individualverkehr würden gestärkt. Siedlungsräume, die sich um einen flächendeckenden ÖPNV bemühten, könnten besonders profitieren.

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