19.05.2018 in Kultur von SPD-Stadtverband Halle (Saale)

Ratsfraktion: Finanzierung der TOOH absichern

 

SPD-Fraktion fordert vom Land Unterstützung

Seit Monaten laufen zwischen der Stadt Halle (Saale), der Landesregierung und der Theater, Oper und Orchester GmbH (TOOH) Gespräche dazu, wie die Finanzierung der halleschen Kultureinrichtungen für 2018 und darüber hinaus abgesichert werden kann. Derzeit fehlen für das laufende Jahr noch rund 2 Millionen Euro. Die TOOH und die Stadt wollen dafür die im Strukturanpassungsfonds seitens des Landes zurückgestellten Gelder verwenden.

Dazu Johannes Krause, Vorsitzender der SPD-Fraktion Stadt Halle (Saale): „Wir erwarten, dass die Landesregierung einen Weg findet, die vorhandenen Gelder im Strukturanpassungsfonds umzuwidmen, um so die Finanzierung der halleschen Kultureinrichtungen abzusichern. Die 2014 beschlossenen Kürzungen und Strukturanpassungen, für die der Fonds eingerichtet wurde, waren nicht umsetzbar. Das war auch für die Landesregierung erkennbar. Deshalb gibt es jetzt den finanziellen Mehrbedarf, um unsere Theater und die Staatskapelle im Jahr 2018 finanziell abzusichern. Das können wir als Stadt nicht allein stemmen.“

21.06.2017 in Kultur von SPD-Stadtverband Halle (Saale)

SPD-Fraktion: Keine Unterstützung für Kulturhauptstadt-Bewerbung

 

Die SPD-Fraktion Stadt Halle (Saale) hat in der heutigen Sitzung des Stadtrates der Stadt Halle (Saale) mehrheitlich gegen eine Bewerbung Halles als Kulturhauptstadt Europas im Jahr 2025 gestimmt. Der Entscheidung ist eine intensive Diskussion in den vergangenen Wochen innerhalb der Fraktion vorausgegangen.

Zum Abstimmungsverhalten erklärte Johannes Krause, Vorsitzender der SPD-Fraktion Stadt Halle (Saale): „Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht. Aus Sicht der Mehrheit der Fraktion ist eine Bewerbung zu diesem Zeitpunkt jedoch nicht sinnvoll. Außerdem konnte die Stadtverwaltung unsere Zweifel in Sachen Finanzierbarkeit und langfristigem Mehrwert einer Bewerbung nicht ausräumen. Zugleich richtet sich unsere Entscheidung nicht gegen die Vielfalt der halleschen Kulturlandschaft. Ganz im Gegenteil: Für uns kommt es nun darauf an, dass wir auch ohne die Bewerbung Ideen für eine nachhaltige Erweiterung und Entwicklung der Kulturlandschaft in Halle erarbeiten. Hierfür wollen wir die Stadtverwaltung beauftragen, im Austausch mit zahlreichen Akteuren und den Bürgern ein inhaltliches Konzept auf den Weg zu bringen. Zugleich haben wir großen Respekt vor der Arbeit des Beirates und danken ihm für diese ausdrücklich.“

Am vergangenen Wochenende (17.06.2017) hat sich auch der Parteitag der SPD Halle (Saale) intensiv mit dem Thema befasst und mit deutlicher Mehrheit eine Bewerbung abgelehnt. Am Ende eines langen Diskussionsprozesses hat die Fraktion deshalb mehrheitlich für die Ablehnung einer Bewerbung votiert.

(via SPD-Fraktion Stadt Halle (Saale))

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