14.11.2018 in Familie und Jugend von SPD-Stadtverband Halle (Saale)

Ratsfraktion: Oberbürgermeister brüskiert Jugendliche - Verwaltung zieht Vorlage zum Jugendparlament zurück

 

Der Stadtrat hat in der Sitzung des Hauptausschuss am Mittwoch (14.11.2018) über die Beschlussvorlage „Grundsatzbeschluss zur Einführung eines Jugendparlaments“ beraten. Die Fraktionen von SPD, MitBÜRGER für Halle – NEUES FORUM, DIE LINKE und BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN haben einen Änderungsantrag eingebracht, der u. a. Anregungen der bestehenden Gremien für Kinder und Jugendliche, dem Stadtschülerrat und dem Kinder- und Jugendrat, aufgegriffen hat. Im Verlauf der Diskussion hat der Oberbürgermeister die Beschlussvorlage zurückgezogen.

Hierzu Johannes Krause, Vorsitzender der SPD-Fraktion Stadt Halle (Saale): „Der Oberbürgermeister hat der Beteiligung von jungen Menschen in den Gremien des Stadtrates einen Bärendienst erwiesen. Mit seiner Entscheidung die Vorlage zurückzuziehen, hat er das Thema auf Eis gelegt. Und das obwohl die Jugendlichen, die im Ausschuss angehört wurden, sich eindeutig positioniert haben: Sie wollen ein Jugendparlament – aber nur eines, das die bestehenden Gremien der jungen Menschen nicht schwächt. Das zu gewährleisten, sah sich die Verwaltung augenscheinlich und mit fadenscheinigen Begründungen außerstande.“

30.01.2012 in Familie und Jugend von SPD-Stadtverband Halle (Saale)

Ruf nach einer Lobby für Kinder und Jugendliche in Halle

 

„Es fehlt in Halle an einer Lobby für Kinder und Jugendliche, weshalb beispielsweise die klassische, präventive Jugendarbeit nach und nach verschwindet“ so Mirko Petrick, der Kinder- und Jugendbeauftragte der Stadt Halle bei seinem Besuch der ersten Juso-Mitgliederversammlung im Januar 2012. Diese Aussage ließ die zahlreichen Jusos nicht mehr los, so dass sie im Gespräch mehr davon erfahren wollten, welche Problemlagen für Kinder und Jugendliche in Halle bestehen. Mirko Petrick erklärte, dass es in Halle, bspw. mit dem Kinder- und Jugendrat, gute Ansätze für ein breitere Einbeziehung der Interessen von Kindern und Jugendlichen in die Entscheidungen der Stadt gibt. Jedoch bringe die schwierige finanzielle Lage der Stadt die klassische Jugendarbeit von Streetworkern und Jugendklubs in arge Bedrängnis angesichts immer mehr innerfamiliärer Konflikte sowie sozialer Armut.

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