18.03.2014 in Arbeit und Wirtschaft

Mindestlohn ohne Ausnahmen!

 

Die von Bundesarbeitsministerin Nahles bzw. dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag sowie Bundesbildungsministerin Johanna Wanka vorgeschlagene Altersgrenze von 18 bzw. 25 Jahren diskriminiert junge Menschen.

Die hallesche SPD-Jugendorganisation spricht sich entschieden für einen Mindestlohn ohne Ausnahmen aus. „Die vorgeschlagenen Altersgrenzen diskriminieren junge Menschen. Natürlich ist es wichtig, dass Jugendliche nach der Schule erst einmal eine Ausbildung beginnen, bevor sie ins Berufsleben einsteigen. Der vorgeschlagene Weg ist allerdings äußert fragwürdig“, so Clemens Wagner, stellvertretender Vorsitzender der Jusos Halle.

Nach Ansicht der halleschen Jusos geht die aktuelle Debatte um Altersgrenzen in die falsche Richtung. Alternativ schlägt Clemens Wagner vor: „Handwerk, Industrie und Politik sollten prüfen inwiefern die derzeitigen Ausbildungsbedingungen für junge Menschen noch attraktiv sind. Wenn geringe Ausbildungsvergütungen gezahlt werden, die Übernahme der Azubis nach der Ausbildung unsicher ist und die Arbeitszeiten das übrige Leben stark einschränken, darf sich niemand wundern, wenn Jugendliche der klassischen Ausbildung den Rücken kehren und vielleicht lieber direkt den Einstieg ins Berufsleben suchen“.

09.10.2012 in Arbeit und Wirtschaft von SPD-Stadtverband Halle (Saale)

S Direkt-Streik in Halle

 

SPD und Jusos Halle verurteilen Gebaren der Sparkassenverbände

Der hallesche SPD-Stadtverband und die Jusos Halle verurteilen das Gebaren der Sparkassenverbände im Umgang mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ihres Tochterunternehmens S Direkt. Gemeinsam fordern sie die Sparkassen auf, dafür Sorge zu tragen, dass dort faire Löhne gezahlt werden und die geltende Rechtslage eingehalten wird. Sowohl das Image der Sparkassen als auch der Service für die Kunden werden weiter leiden, wenn auf die berechtigten Forderungen der Streikenden nicht eingegangen wird.

"Auf der einen Seite werben die Sparkassen damit, dass sie sich für 'das Gemeinwohl, die Region und die Menschen, die hier leben' einsetzen, so ließt man auf der Homepage der Saalesparkasse. Und wir müssen den Sparkassen tatsächlich dankbar sein, dass sie viele soziale und kulturelle Projekte vor Ort unterstützen", so Felix Peter, Vorsitzender der Jusos Halle. "Es kann aber nicht sein, dass die Sparkassen sich das Geld quasi vom Steuerzahler wieder zurückholen, indem sie den Staat über Sozialleistungen einen Teil der Arbeitslöhne zahlen lassen. Hier steht das Image der Sparkasse als gemeinwohlorientierte Institution auf dem Spiel!", so Felix Peter weiter.

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