Theater, Oper und Orchester in Halle nicht in die Insolvenz treiben

Veröffentlicht am 12.07.2013 in Kultur

Erst die Struktur verhandeln, dann über das Geld reden!

Der SPD-Stadtverband Halle (Saale) lehnt die von der Landesregierung beabsichtigte Kürzung des Zuschusses für die hallesche Theater, Oper und Orchester GmbH (TOO) um 2,85 Millionen Euro ab dem Jahreswechsel entschieden ab.

 

Der SPD-Stadtverband Halle (Saale) erklärt dazu:

  • Was für den Hochschulbereich gilt, muss auch für den Kulturbereich in Sachsen-Anhalt gelten: Zunächst wird über Strukturen diskutiert und zwar mit allen Beteiligten. Erst im Anschluss ist über die Finanzierung zu verhandeln.
  • Die Landesregierung wird deshalb aufgefordert, gemeinsam mit den Kulturschaffenden in Halle und der Stadt Halle (Saale) ein langfristig tragfähiges Konzept für die TOO GmbH zu erarbeiten und rechtzeitig bis zu den Haushaltsverhandlungen des Landtages vorzulegen.
  • Die Landesregierung wird aufgefordert, die Umsetzung eines solchen Strukturentwicklungskonzeptes zu ermöglichen. Dazu gehört die Bereitstellung entsprechender finanzieller Mittel sowie die Gewährleistung eines angemessenen Zeitraumes zur Entwicklung einer tragfähigen Struktur.
  • Der Oberbürgermeister der Stadt Halle (Saale) wird aufgefordert, jegliches Herbeireden einer Insolvenz der TOO GmbH zu unterlassen. Eine Zerschlagung der TOO GmbH lehnt die SPD Halle (Saale) entschieden ab.
  • Die SPD Halle (Saale) bekennt sich zum Erhalt aller Sparten der TOO GmbH.
 

Homepage SPD-Stadtverband Halle (Saale)

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