Statistik gibt keinen Anlass zur Entwarnung!

Veröffentlicht am 01.03.2010 in Justiz und Inneres

In der vom Innenminister Holger Hövelmann (SPD) veröffentlichten Statistik über politisch motivierte Straftaten in Sachsen-Anhalt sehen die Jusos keinen Anlass zur Entwarnung. „Der leichten Verringerung der Straftaten im Vergleich zum Vorjahr steht ein beängstigender Anstieg um 33% seit 2005 gegenüber“, stellt der stellvertretende Juso- Landesvorsitzende Kevin Müller fest, „2184 Straftaten im Jahr 2009 sind 2184 zu viel!“ Darüber hinaus steht für die Jugendorganisation der SPD ebenso fest: weniger rechte Gewalttaten heißen nicht zwingend weniger rechtsextremistisches Gedankengut. „Diese Tatsache und die beunruhigenden Zahlen beweisen uns gerade mit Hinblick auf die Dunkelziffer wieder einmal, dass die von Rechtsextremen ausgehende Gefahr oft unterschätzt wird. Die Aufklärung über den ‚Wolf im Schafspelz‘ und das geschlossene Einstehen für Demokratie und Toleranz müssen zu einer gesamtgesellschaftlichen Aufgabe werden und nicht nur von den politischen Akteuren betrieben werden“, so Müller, der im Januar diesen Jahres selbst Opfer eines rechtextrem motivierten Überfalls in Wernigerode wurde.

 

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