SPD Halle nominiert Kay Senius für das Amt des Oberbürgermeisters

Veröffentlicht am 03.02.2012 in Wahlen

Die Mitglieder der SPD Halle (Saale) haben am 2. Februar in einer offenen Mitgliederversammlung Kay Senius zum Kandidaten der SPD für das Amt des Oberbürgermeisters der Stadt Halle (Saale) nominiert. In einer geheimen Abstimmung erhielt Senius 93 Prozent der abgegebenen Stimmen. Insgesamt haben sich 80 Sozialdemokraten an der Abstimmung beteiligt. In seiner Nominierungsrede benannte Senius erste Schwerpunkte. So gelte es die Haushaltskonsolidierung konsequent fortzusetzen und bei der Gestaltung Prioritäten zu setzen. Der 55-jährige Verwaltungsfachwirt plant eine Verwaltungsmodernisierung, die Bürgerinnen und Bürger einbezieht und die Interessen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wahrt.

Priorität genießen für den Verwaltungschef vor allem Projekte, die eine Weiterentwicklung der Stadt ermöglichen. „Was den größten Nutzen für die Zukunftsfähigkeit unserer Stadt bedeutet, und die wirtschaftliche Stabilität sichert, hat Priorität. Dazu gehört insbesondere eine gute Bildung etwa im frühkindlichen Bereich. Überall dort, wo die Stadt gesetzliche Gestaltungsmöglichkeiten hat, werde ich diese nutzen“, sagte Senius. Ein lebenswertes Halle verliert Senius dabei nicht aus dem Blick. Durch den demographischen Wandel gelte es, Halle auch für Ältere attraktiv zu halten. „Senioren haben eine Lebensleistung erbracht, hier sind wir es als Stadt schuldig, ein attraktives Lebensumfeld zu schaffen“ betont er seine Position. Hier gelte es auch die Wohnungsunternehmen einzubeziehen. Für die jüngere Generation plädiert Senius für eine stärkere Verzahnung von Universität und Stadt. „Ich möchte mich dafür einsetzen, dass Absolventen nach dem Studium eine Beschäftigung in Halle finden, hier sesshaft werden und ihre Familien gründen. Hier müssen wir Foren zwischen Stadt, Universität und Unternehmen stärken.“ Senius plant zudem eine stärkere Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger. „Wir leben nicht vom Nebeneinander, sondern dem Miteinander. Interessierte Bürger und Vereine, die sich ohnehin zum Wohle der Stadt einsetzen, sollen stärker in die Gestaltung einbezogen werden“, verdeutlicht Senius. Im nächsten Schritt wird er nun ein konkretes Wahlprogramm erarbeiten und dieses zum Wahlkampfauftakt im Frühjahr präsentieren und mit den Bürgerinnen und Bürgern diskutieren.

 

Homepage SPD-Stadtverband Halle (Saale)

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