Pähle: Rechtsmedizinische Institute sind wichtiger Baustein der Medizinerausbildung und müssen erhalten bleiben

Veröffentlicht am 08.02.2013 in Schule und Bildung

Zur Diskussion um die Zukunft der Gerichtsmedizin in Sachsen-Anhalt erklärt Katja Pähle, wissenschaftspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion: „Das Problem der Unterfinanzierung der Rechtsmedizin in Sachsen-Anhalt ist ebenso wie die Gründe für diesen Zustand lange bekannt. Die erhobenen Gebühren für Leistungen der kriminalistischen Totenschau und Beweissicherung in Strafsachen sind nicht kostendeckend und verursachen damit eine große Finanzierungslücke bei den Instituten. Für die weitere Diskussion sowohl aus inhaltlichen als auch aus finanziellen Erwägungen heraus bedarf es eines klaren Bekenntnisses der Landesregierung zum Erhalt der Institute im Land."

"Die Kapazitäten der rechtsmedizinischen Institute in Magdeburg und Halle werden für die Medizinerausbildung an beiden Standorten benötigt. Es wäre doch geradezu absurd, wenn man bei dem Bedarf an Medizinerinnen und Medizinern in Sachsen-Anhalt die dringend benötigte Ausbildung an den Finanzierungsproblemen eines Bausteins der Ausbildung scheitern lassen würde.

Darüber hinaus sind wir in der Verantwortung, eine gute Betreuung der Opfer von Gewalttaten sicherzustellen. Wie das ohne rechtsmedizinische Einrichtungen im Lande gehen soll, erschließt sich mir nicht. Zudem ist fraglich, ob eine Auslagerung von Diensten nach Niedersachsen in der Gesamtbetrachtung die finanziell günstigere Variante wäre.“ (Dr. Falko Grube, Pressesprecher SPD-Landtagsfraktion)

 

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