Jusos Halle kritisieren Verzicht auf Wahl-O-Mat

Veröffentlicht am 29.11.2010 in Wahlen

Die Jusos Halle kritisieren das Kuratorium der Landeszentrale für politische Bildung für die Entscheidung, bei der anstehenden Landtagswahl am 20.03.2010 keinen Wahl-O-Mat zur Verfügung zu stellen und fordern die Mitglieder dazu auf, ihre Entscheidung zu überdenken. „Der Wahl-O-Mat ist für die Jugendlichen in Sachsen-Anhalt eine hervorragende Möglichkeit, um sich einen Überblick über die Positionen der einzelnen Parteien zu verschaffen und diese mit ihren Präferenzen zu vergleichen. Die Anwendung wurde dort, wo sie angeboten wurde, bisher immer oft genutzt und von Jugendlichen aber auch älteren Menschen stets gelobt“, so Eric Eigendorf, stellvertretender Vorsitzender der Jusos Halle. „Den Wahl-O-Mat nicht zu starten, weil man die Befürchtung hat, dass dadurch eine rechtsextreme Partei wie die NPD gestärkt werden könnte, ist kein gutes Zeichen für eine selbstbewusste und starke Demokratie“, so Eigendorf weiter. Am Donnerstag war bekannt geworden, dass sich das Kuratorium der Landeszentrale für politische Bildung gegen die Neuauflage des Wahl-O-Mat in Sachsen-Anhalt ausgesprochen hatte. Grund war nach Angaben des Kuratoriumsvorsitzenden Marco Tullner (CDU) die Angst davor, dass die Wählerinnen und Wähler durch die unvermeidbare Teilnahme der NPD an dem Projekt abgeschreckt werden würden.

 

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