Jusos fordern günstigere Schülermonatskarten

Veröffentlicht am 18.03.2013 in Verkehr

Preisgestaltung der HAVAG geht vor allem zu Lasten der Jüngsten in unserer Stadt

Die Jusos Halle fordern die HAVAG auf, die geplante Erhöhung der Ticketpreise sozialverträglicher zu gestalten. Die Erhöhungen mögen insgesamt zwar wirtschaftlich notwendig sein, scheinen jedoch in sich unausgewogen. So fallen laut Berichterstattung der Mitteldeutschen Zeitung die stärksten Preissteigerungen bei den Schülermonatskarten an, die künftig 3,80 Euro mehr kosten sollen. Die Preise für Senioren-Abonnements hingegen werden nicht erhöht. „Für junge Menschen gibt es in Halle somit eine weitere hohe Hürde auf dem Weg zum Schulabschluss. Förderung sieht anders aus“, urteilt Karolin Heyne, Vorstandsmitglied der Jusos Halle.

 

„Es drängt sich hier der Eindruck auf, dass einmal mehr die Bevölkerungsgruppe mit der geringsten Lobby für das Stopfen von Haushaltslöchern herhalten muss. Anscheinend fürchten sich HAVAG und Lokalpolitik vor der Gegenwehr der weitaus größeren und zahlungskräftigeren Gruppe der Ruheständler“, so Karolin Heyne weiter. Eine Vielzahl der Schülerinnen und Schüler in Halle kommt gar nicht in den Genuss vergünstigter oder gar kostenfreier Fahrkarten. Sie müssen also auf die teurere Variante der Monatskarten zurückgreifen. „Nicht alle Familien können sich dies leisten. Die Mobilität der jungen Menschen in der Stadt wird somit unnötig eingeschränkt, die Nutzung außerschulischer Bildungsangebote immer mehr vereitelt. So wird Halle sich nicht als familienfreundliche Stadt präsentieren können“, so Karolin Heyne abschließend.

 

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