Giftmülldeponie: SPD Halle hakt nach

Veröffentlicht am 15.07.2010 in Umwelt

Die SPD Halle hat sich im Juli mit der geplanten Ansiedlung einer Müllentsorgungsanlage in Angersdorf beschäftigt. Gegen diese Anlage regt sich Bürgerprotest. Die SPD Halle wurde kürzlich von den Initiatoren der „Bürgerinitiative gegen eine Giftmüllregion Halle (Saale)“ über die Jusos kontaktiert. Auf einer ersten Sitzung zu diesem Thema wurde die Stadtratsfraktion gebeten, Recherchen zur Thematik anzustellen und mit der Stadtverwaltung in Kontakt zu treten. Dabei kann z.B. in einem ersten Schritt geklärt werden, ob die Stadt Halle in dem durchzuführenden Verfahren zur Errichtung der Anlage, einzubeziehen ist. Für eine inhaltliche Begleitung wird der Ortsverein Halle-Neustadt mit den Genossinnen und Genossen des Ortsvereins Teutschenthal Kontakt aufnehmen.

Sowohl Stadtratsfraktion wie auch der Ortsverein Halle-Neustadt wurden gebeten, zu diesem Thema zu berichten. Auch bei den SPD-Fachpolitikern im Landtag soll zum Stand der Dinge angefragt werden. Bei einem Bürgergespräch vor Ort war zudem bereits der SPD-Regionalgeschäftsführer anwesend. Die Mülldeponie soll auf der Anlage des Schachtes Angersdorf errichtet werden. Dort sollen gefährliche Abfälle – so der Betreiber selbst – unter Zusatz von Flüssigkeiten und Bindemittel zu einem baustoffähnlichen Versatzstoff vermischt werden. Dieser Versatzstoff wird dann genutzt, um im Bereich des Grubenfeldes Angersdorf Verfüllung vorzunehmen. Die Stadt Halle wäre von der Anlage unter anderem durch Giftmülltransporte durch das Stadtgebiet betroffen.

 

Homepage SPD-Stadtverband Halle (Saale)

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