Gewinner der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt ist die Demokratie

Veröffentlicht am 23.03.2011 in Wahlen

Der große Gewinner der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt ist die Demokratie. Entgegen vielfach geäußerter Prognosen konnte die Wahlbeteiligung von 44,4 Prozent auf über 50 Prozent gesteigert werden. Zudem verpasste die rechtsextreme NPD den Einzug in den Magdeburger Landtag. Sowohl das Werben für die Beteiligung an demokratischen Entscheidungsprozessen als auch der Kampf gegen rechtsextreme und fremdenfeindliche Gruppierungen waren in den letzten Jahren Kernthemen der Jusos in Sachsen-Anhalt. Die SPD blieb mit 21,5 % der Stimmen jedoch hinter den eigenen Erwartungen zurück. Zwar stellt die SPD mit 26 Abgeordneten zwar weiterhin nur die drittstärkste Fraktion, der Zugewinn von 20.000 Wählern stellt aber trotzdem einen Erfolg dar. Ein vor allem von Jusos engagiert geführter Wahlkampf wurde dadurch belohnt, dass der Juso-Spitzenkandidat Patrick Wanzek zukünftig als Mitglied des Landtages direkter Ansprechpartner für junge Menschen in Sachsen-Anhalt ist. Trotz dieses Erfolges ist die Arbeit der Jusos noch nicht beendet. Gerade das Wahlverhalten der Altersgruppe der Wähler zwischen 18 und 24 Jahren stimmt hier bedenklich. Bei den Jung- und Erstwählern konnte die NPD mit erschreckenden 14 % der Stimmen viertstärkste Kraft werden. Die SPD konnte lediglich 16 % der Wähler dieses Altersbereichs inhaltlich überzeugen und belegt somit unmittelbar vor der NPD den dritten Platz. Hier zeigt sich, dass die Jusos auch in den kommenden Jahren entschieden für die Themen der Jugend in ihrer Partei und für eine Stärkung der Demokratie kämpfen müssen. Eric Eigendorf, stellv. Vors. der Jusos Halle

 

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